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EhebruchEhebruch wurde schon immer begangen und gibt es, seit sich die Menschen auf diese Art und Weise binden. Es ist keine Erscheinung, die der heutigen Mentalität der Menschen zugeschrieben werden muss und auch kein „Delikt“, das nur in bestimmten Kreisen zu verzeichnen ist. In nahezu allen Gesellschaftsschichten wurde und wird Ehebruch begangen. Die Ehe ist eben keine Garantie für Treue. Zahlreiche Ehen, werden über kurz oder lang geschieden und viele Partnerschaften scheitern nach einer gewissen Zeit und kommen über das verflixte siebente Jahr kaum hinaus. Ein möglicher Grund dafür (oder eine Folge daraus) ist der Ehebruch. Während vor vielen Jahrzehnten mit diesem Phänomen noch recht zurückhaltend umgegangen wurde und der Ehebruch auch noch strafbar war, stehen die Menschen diesem einst so brisanten Thema heute eher offener gegenüber. Statistiken belegen, dass sich sogar etwa jeder Zweite außerhalb seiner Ehe und Partnerschaft „vergnügt“. Auch rein rechtlich hat der Ehebruch seinen „Schrecken“ verloren, denn seit vielen Jahren ist er nicht mehr strafbar und gehört neben körperlicher Gewalt und seelischem Leid allenfalls noch zu den „schweren Eheverfehlungen“. Auch als alleiniger Scheidungsgrund wird der Ehebruch nicht mehr als solcher betrachtet. Für eine Scheidung müssen also weitere Gründe vorliegen, die freilich durchaus aus dem Ehebruch resultieren können. Auch die Frage, wann Ehebruch beginnt, wird sicher von verschiedenen Personen abweichend voneinander beantwortet, denn es kommt ganz einfach auf das persönliche Empfinden der Personen an. Für den Einen sind es bereits die intensiven Blicke des Partners auf eine andere Person und für den Anderen ist es erst das intime Zusammensein, das den Tatbestand eines Ehebruchs erfüllt. Rechtlich muss der Begriff Ehebruch tatsächlich mit letzterem erklärt werden. Trotzdem der Ehebruch nicht mehr unter Strafe gestellt ist, zieht er in vielen Fällen entsprechende Konsequenzen nach sich. So könnte beispielsweise eine Frau, die als Ehebrecherin enttarnt wurde, eventuell Unterhaltsansprüche verlieren, wenn es tatsächlich zu einer Scheidung kommen sollte. Wann ein Ehebruch tatsächlich ein Ehebruch ist und, ob diese Verfehlung nun unter Strafe gestellt ist oder nicht, spielt für den Betrogenen wohl kaum eine Rolle. Ihn trifft es zumeist recht hart. Ehrlichkeit, gegenseitiges Vertrauen und miteinander reden als solide Basis für eine Partnerschaft können einen Ehebruch verhindern. Diese Ratgeberseite soll die wichtigsten Fragen zum Thema Ehebruch anschneiden und so umfassend wie auf einer Webseite möglich, beantworten.
Julia
Onken räumt auf mit der Vorstellung, dass Seitensprünge immer nur
den anderen passieren. Ohne erhobenen Zeigefinger und jenseits von staubtrockenen
psychologischen Erklärungen zeigt sie mit Humor und realitätsnahen
Ratschlägen, dass es einen Weg aus der Sackgasse gibt, in die wir uns durch
die klassische Vorstellung von schuldigen Betrügern und unschuldigen Opferlämmern
hineinmanövrieren. Buch
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Fachartikel Ehe retten durch Paartherapie? Den Zauber der Liebe wieder spüren. Glücksmomente für die Partnerschaft.
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